Mit ihren Stipendien möchte die Stiftung Freiräume für die Bildung junger Menschen schaffen. Die Stiftung Natur im Norden unterstützt die Ausbildung von Studentinnen und Studenten im Bereich Naturschutz und Ökologie.

Finanziert aus dem Hildrun und Ruprecht Müller Fonds vergibt die Stiftung im Rahmen des Stipendienprogramms der Christian Albrechts Universität auf diesem Wege jährlich Förderungen für die wissenschaftliche Ausbildung junger Menschen.

Studierende mit ökologisch ausgerichteten Studienfächern aus Schleswig-Holstein oder Brandenburg können damit für ein Jahr mit bis zu 300 €/Monat unterstützt werden.

Die fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten mit Vorstandsvorsitzender
Dr. Barbara Wilhelmy. Foto: CAU Kiel

Mit Freude überreichte Frau Dr. Barbara Wilhelmy, Vorstandsvorsitzende der Stiftung Natur im Norden, fünf neue Stipendien an Studierende der Kieler Christian Albrechts Universität.
In diesem Jahr begegnete sie dabei gleich vier bekannten Gesichtern: Dominique Just, Frauke Lindenstruth, Swantje Bastin und Nora Krebs hatten sich durch ausgezeichnete Studienleistungen sowie ehrenamtliches Engagement erneut für die Stipendienvergabe qualifiziert. Auch das Studium ihres Kommilitonen Matthis Frey wird in diesem Jahr durch die Stiftung Natur im Norden unterstützt.

Der Stiftung Natur im Norden ist es wichtig naturwissenschaftliche Studiengänge zu fördern, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Naturschutz befassen. Zudem war es der Wunsch der verstorbenen Stifterin Hildrun Müller, dass ihr Erbe dazu beiträgt jungen Menschen eine gute Bildung und damit einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen. Die Gelder für die Stipendien stammen daher aus dem Hildrun und Ruprecht Müller Fonds.

Marius Hübler, Dominique Just und Swantje Bastin sind drei der insgesamt
fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten im Jahr 2015.

Fünf Stipendiatinnen und Stipendiaten fördert die Stiftung Natur im Norden im Jahr 2015! Die Stiftung unterstützt damit junge Studierende der Universität zu Kiel in dem Bereich der Umweltwissenschaften.

Dominique Just, Frauke Lindenstruth, Marius Hübler, Swantje Bastin und Nora Krebs freuten sich riesig über die Nachricht, dass Ihre Bewerbung um ein Deutschlandstipendium bei der Universität Kiel erfolgreich verlief. Sie bestachen unter anderem durch ihre Studienleistung und durch ihr ehrenamtliches Engagement, das sie trotz eines straffen Uni-Alltags aufrechterhalten. „Die Förderung der Stiftung Natur im Norden erleichtert  den Alltag für  Studierende auf dem Weg ins Berufsleben enorm“, erklärte Dominique Just auf der gemeinsamen Forumssitzung im November, bei der sie sich im Namen aller Stipendiatinnen und Stipendiaten bei den anwesenden Stifterinnen und Stiftern bedankt. Genau wie sie studiert Marius Hübler den Masterstudiengang „Sustainability, Society and the Environment“.  In diesem Studienfach geht es um innovative Wege in der Nachhaltigkeitsforschung. Die Studierenden lernen Fähigkeiten wie die Problemanalyse und -bewältigung im komplexen Wirkungsgefüge von Mensch, Gesellschaft und Umwelt. 

„Mir ist wichtig, auf was für einer Welt wir leben und etwas Positives dazu beizutragen“, sagte Swantje Bastin, deren Studiengang sich mit dem Klima befasst auf der Forumssitzung. Die verstorbene Stifterin Hildrun Müller, aus deren Nachlass die fünf Stipendien finanziert werden, hätte sich über die Einstellung und das Engagement der Stipendiatinnen und Stipendiaten sicher gefreut. Es war der letzte Wille von Frau Müller die wissenschaftliche Ausbildung junger Menschen für eine nachhaltige Zukunft zu fördern.

Die Deutschlandstipendien werden jährlich durch die Christian Albrechts-Universität zu Kiel vergeben. Die Stipendien in Höhe von 300 Euro werden zur Hälfte durch den Bund und zur Hälfte durch Stifterinnen und Stifter gefördert. Die Stiftung Natur im Norden engagiert sich in diesem Bereich seit dem Jahr 2013 und vergibt jährlich mehrere Stipendien, die aus dem Hildrun und Ruprecht Müller Fonds finanziert werden.

Die Vorstandsvorsitzende Barbara Wilhelmy
überreicht der Studentin Lisa Macheleidt das Stipendium.

Wie auch im letzten Jahr setzt  sich die Stiftung Natur im Norden (NaNo) dafür ein,  jungen  Menschen eine hochwertige  Ausbildung zu ermöglichen. Dieses Jahr hat die NaNo ihr Fördervolumen noch einmal aufgestockt und kann so insgesamt sieben Stipendiatinnen bei ihrem ökologisch ausgerichteten Studium finanziell unter die Arme greifen. Die Stiftung möchte dies möglichst nachhaltig tun und hat daher einen Weg gefunden drei Stipendiatinnen aus dem Vorjahr auch weiterhin zu fördern.

Am Mittwoch, 22. Oktober 2014, hat die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) gemeinsam mit den Stifterinnen und Stiftern die Stipendien vergeben. Frau Dr. Wilhelmy, Vorstandsvorsitzende der NaNo, freute sich  sowohl die bekannten Gesichter, wie auch die neuen Stipendiatinnen persönlich zu treffen. Den wertschätzenden Austausch und die Begegnungen zwischen Stipendiatinnen und Stiftung schätzen beide Seiten sehr.

CAU-Präsident Professor Lutz Kipp betonte ebenfalls die sich durch gemeinschaftlichen Austausch zwischen Stipendiatinnen und Stiftungen ergebende Win-Win-Situation. Er  bedankte sich bei allen Spenderinnen und Spendern und berichtete, dass die Stipendiatinnen und Stipendiaten  neben der finanziellen Entlastung, die ihnen neue Freiräume bietet, auch die hohe Anerkennung  schätzen.

Das Deutschlandstipendium wird jeweils zur Hälfte von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung  und durch private Förderinnen und Förderer getragen. Es würdigt Studierende für ihre herausragenden Leistungen und ihr gesellschaftliches Engagement.

Die NaNo finanziert die Stipendien in einer Höhe von jeweils 300 Euro aus dem Hildrun und Ruprecht Müller Fonds. Damit erfüllt die NaNo den letztwillentlichen Wunsch der beiden Stifter jungen Menschen aus Schleswig-Holstein und Brandenburg eine zukunftsfähige  Ausbildung zu ermöglichen.

Im Jahr 2013 wurden die ersten Stipendien der Stiftung Natur im Norden an fünf junge Studentinnen und Studenten der Christian Albrechts Universität in Kiel vergeben.