Unter dem Dach der Stiftung Natur im Norden können Bürgerinnen und Bürger ihren eigenen Fonds zur Umsetzung eines Projektes errichten. Die Stiftung verwaltet den Fonds und sorgt dafür, dass das gewünschte Projekt umgesetzt wird. Mehr über die Gründung eines Fonds erfahren Sie hier.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen die bereits bestehenden Fonds vor. Die Projekte werden aus den verfügbaren Geldern finanziert. Unsere Fonds finanzieren die Projekte nicht nur aus ihren Erträgen, sondern dürfen gänzlich für ihren Zweck ausgeschöpft werden.

Alle Fonds, die hier vorgestellt werden, sind offen für weitere Spenden -> zum Spendenformular.

Die Geschwister Hildrun und Ruprecht Müller hatten den Wunsch sich für die Bildung junger Menschen einzusetzen, da sie hierin einen positiven Einfluss auf die Zukunftsperspektive des Einzelnen, aber auch auf die der Umwelt und der Gesellschaft sahen. Da Ruprecht Müller in Schleswig-Holstein und seine Schwester Hildrun Müller in Brandenburg gelebt haben, war es ihr Wunsch, dass sich die Stiftung in diesen beiden Ländern für die Umweltbildung engagieren kann. So gründeten die beiden vor ihrem Tod den Fonds und widmeten ihre Erbschaft, die vor allem aus Immobilien in Hamburg und Kyritz/Brandenburg besteht, diesem Zweck.

Ruprecht und Hildrun Müller haben die Stiftung Natur im Norden durch diesen Fonds in die Lage versetzt, sich im größeren Umfang für die Umweltbildung zu engagieren.

 

 

 

Der Fonds wurde im Jahr 2013 gegründet.

Das Gründungsvolumen betrug 2.000.000 Euro.

  • jährliche Vergabe von mehreren Deutschlandstipendien seit 2013
  • jährliche Kooperation mit dem GreenScreen Naturfilmfestival seit 2013
  • jährliche Unterstützung der Umweltbildung am Haus der Wilden Weiden Höltigbaum seit 2013
  • Errichtung der Kyritzer Umweltagentur in Brandenburg in 2015

Mehr Infos finden Sie unter "Projekte".
Weitere Vorhaben sind bereits in Planung.

Arne Petersen - nicht auf dem Foto: Jan Kumke (Fa. silvaconcept)
Foto: Silverconcept

Alte Bäume  sind sicherlich die majästetischsten Lebewesen unseres Landes. Besonders eindrucksvolle Linden, Eichen und weitere Arten stehen häufig bei Kirchen, Friedhöfen und an anderen markanten Plätzen in Dörfern und Städten. Mit zunehmendem Alter werden Bäume  nicht nur imposanter, es entwickeln sich leider auch Probleme mit der Verkehrssicherheit. Baumschutzmaßnahmen sind aufwändig und kostenintensiv. Im schlimmsten Fall sehen sich Kirchengemeinden und Kommunen gezwungen, die Baumveteranen zu fällen, um die Sicherheit ihrer Bürger gewährleisten zu können.

Damit bei den Entscheidungen über angemessene Baumerhaltungsmaßnahmen hauptsächlich fachliche Gesichtspunkte und weniger finanzielle Aspekte ausschlaggebend sind, hat die Fa. silvaconcept aus Grundhof in Angeln bei der Stiftung Natur im Norden einen Fonds aufgelegt. Öffentliche und private Eigentümer pflegebedürftiger Bäume in Dorflage können hier finanzielle Unterstützung bekommen, um besonders schonende Sicherungsmaßnahmen durchführen zu können. Der Fonds soll bevorzugt im nördlichen Landesteil Schleswig-Holsteins (vorzugsweise Angeln) eingesetzt werden.

 

 

 

Der Fonds wurde Ende des Jahres 2012 gegründet.

Das Gründungsvolumen betrug 10.000 Euro.

    Diese Bäume wurden schon gerettet:

    • zwei Eichen in der Kirchengemeinde Esgrus
    • eine Eiche in der Gemeinde Tarstedt
    • eine Eiche in der Gemeinde Oeversee
    • eine Eiche in Hüsby und eine Linde in Steinbergkirche

    Hier erhalten Sie mehr Details zu den Projekten.
    Weitere Vorhaben sind bereits in Planung.

    Dr. Jörg Sandmann engagiert sich für Fledermäuse in Lübeck.

    Fledermausschutz in Lübeck

    Mehrere Fledermausarten haben einen Schwerpunkt ihres Vorkommens im besiedelten Bereich. Baum- und gebüschreiche Siedlungen sowie blühende Gärten bieten ein gutes Insektenangebot zur Ernährung. Schwieriger ist es dagegen für die Jäger der Nacht, geeignete Aufzucht- und Überwinterungsquartiere zu finden, da durch Gebäudesanierungen passende Angebote immer weniger werden. Fledermausschutz schließt deshalb im besonderen Maße derartige Unterstützungsmaßnahmen ein.

    Ein von Herrn Dr. Jörg Sandmann finanzierter Fonds unterstützt hier. Gezielt für den Ortsteil Schlutup in Lübeck werden Mittel bereitgestellt, um die Wohnungsnot der Fledermäuse zu mildern. Nach Recherchen örtlicher Fledermauskundler fehlen im Bereich der dortigen Kirche und des Friedhofes entsprechende Quartiere. Spezielle Fledermauskästen sorgen jetzt für eine deutliche Verbesserung.

    Da die Wohnungssituation der Fledermäuse durch die bisherigen Projekte bereits deutlich verbessert wurde, ist der Fonds nun auch offen für andere Artenschutzprojekte.

    Der Fonds wurde Mitte des Jahres 2012 gegründet.

    Das Gründungsvolumen betrug 1.000 Euro.

      • Kauf und Anbringung von 12 Brutkästen für Fledermäuse im Gebiet Schlutup
      • Kauf und Anbringung von 17 Brutkästen für Fledermäuse im Gebiet Schlutup

      Der Gründungsbetrag ist momentan nahezu ausgeschöpft.

      "Natur erleben im Nationalen Naturerbe Wentorfer Lohe zwischen Wentorf und Wohltorf", ist das Motto für die aus diesem Fonds finanzierten Projekte.

      Der ehemalige Truppenübungsplatz Wentorfer Lohe liegt zwischen Hamburg und dem Sachsenwald.
      Im Nationalen Naturerbe Stiftungsland Lohe möchte die Stiftung Natur im Norden Projekte in Kooperation mit der Stiftung Naturschutz Schleswig-Holstein unterstützen. Vorrangig sollen dabei Mittel für die Umsetzung von Maßnahmen zur Umweltbildung und naturverträglichen Erholung gesammelt werden.

      Dieser Fonds finanziert sich über Spenden. Als örtlicher Betreuer ist Herr Herwig Kuhlmann der Ansprechpartner für Geldgeber aus der Region.

      Links:
      Wentorfer Lohe
      Stiftung Naturschutz S-H

      Der Fonds wurde im Jahr 2013 gegründet.

      Dies ist ein Fonds sammelt Spenden und setzt dann daraus Projekte um. Die erste Spende von Bürgern vor Ort betrug 50 €. Das Volumen schwankt je nach Spendenzuwachs und Umsetzung der Projekte stark.

      Folgende Projekte wurden bereits umgesetzt:

      • Einrichtung eines offenen Klassenzimmers mit Holzbänken
      • Kauf und Pflanzung von Obstbäumen (alte Sorten) für Obstwiese
      • Anlegen zweier Tümpel für Amphibien
      • Einrichtung Freilichtgadrobe
      • Umsetzung von Umweltbildung für Grundschulen
      • Material für die Umweltbildung

      Mehr über die Projekte erfahren Sie hier.
      Weitere Vorhaben sind bereits in Planung.

      Wölfe sind zurück in Schleswig-Holstein!

      Die selbstständige Rückkehr des Wolfes in die Natur des Nordens fasziniert und begeistert die meisten Menschen und das Raubtier wird allgemein willkommen geheißen. Andere fühlen sich bedroht und sind verunsichert, manche erleiden Schäden durch den Wolf.

      Die Wolfsbetreuer Schleswig-Holstein engagieren sich an dieser Schnittstelle. Die ehrenamtlichen Experten sind im Auftrag der Landesregierung tätig und dokumentieren zum Beispiel den Aufenthalt der Wölfe. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, besorgte Menschen aufzuklären und vor allem Haus- und Nutztiere vor Übergriffen durch Wölfe zu schützen, indem sie Land- und Viehwirte unterstützen.

      Der von privaten Spendern ins Leben gerufene Fonds, unterstützt die Wolfsbetreuer Schleswig-Holsteins bei ihrer Arbeit. Ausschließlich für Projekte der geschulten Wolfsbetreuer in Schleswig-Holstein sollen Mittel eingeworben und bereitgestellt werden, um die Arbeit, Ausbildung und die technische Ausstattung der ehrenamtlich Tätigen zu unterstützen.

      Eines der ersten Förderprojekte soll die Ausbildung von „geruchsdifferenzierenden Wolfsspürhunden“sein. Hunde und Hundeführer aus der Gruppe der Wolfsbetreuer werden hierbei von internationalen Experten darin ausgebildet, Wolfsgerüche in der Landschaft oder an gerissenen Nutztieren sicher anzuzeigen. Damit kann zukünftig ein Wolfsverdacht sehr schnell ausgeschlossen werden, wenn wildernde Hunde für Übergriffe verantwortlich waren. Zudem können sonst kaum bestätigbare Sichtbeobachtungen von Wölfen mit Hilfe der Hunde bestätigt und die Nutztierhalter rechtzeitig informiert werden, um ihre Herden zu schützen.

      Der Einsatz von Wolfsspürhunden wird dabei helfen, die Konflikte zwischen Wolf und Viehhaltern schneller und besser zu lösen. Denn wenn der Wolf den Menschen nicht schadet, werden auch seine Gegner von einem Miteinander zwischen Wolf und Mensch überzeugt sein und der Grundstein für eine „gute Nachbarschaft“ ist gelegt.

      Der Fonds wurde im Jahr 2015 gegründet.

      Die Gründungssumme beträgt 3.000 Euro durch zwei private Stifter. Ein gemeinsamer Antrag der Wolfsbetreuer Schleswig-Holsteins und der Stiftung Natur im Norden bei BINGO! Die Umweltlotterie, stockte die Mittel für Projekte der Wolfsbetreuer um 40.000 Euro auf. Diese Mittel wurden direkt für die Finanzierung der Projekte verwendet und flossen nicht in den Fonds.

      In diesen Projekt werden 114 Wildkameras inklusive Zubehör von den Wolfsbetreuern in Schleswig-Holstein zur Erfassung von Wölfen und anderen Wildtieren eingesetzt. Für den Einsatz der Wildkameras stimmten die Wolfsbetreuer sich eng mit dem Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD) ab. Sie wurden zudem speziell in der datenschutzkonformen Verwendung der Kameras geschult.

      Die Ergebnisse des Monitorings werden in Form der aufgenommenen Wildtierbilder auf einer projekteigenen Website dargestellt: www.wildkamera-sh.de

      Detaillierte Informationen zu dem Wildkameraprojekt erhalten Sie hier.